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Organisation und Termine

Bezirksversammlung fällt dem Virus zum Opfer

Sehr geehrte Damen und Herren in den Vorständen der Vereine in unserem Bezirk!

Sie haben in diesem Jahr keine Einladung zu unserer regelmäßig im November stattfindenden Bezirksversammlung erhalten.
Sie ist – wie so vieles andere auch – dem Virus zum Opfer gefallen. Wir hätten sie unter den geltenden Umständen und rechtlichen Bedingungen nicht durchführen können.

Sie erhalten auch keine Berichte aus den Resorts über das vergangene Jahr. Sie hätten im Wesentlichen die Darstellung dessen enthalten, was alles ausgefallen ist.
Stattdessen blicken wir hoffungsvoll in die Zukunft:

Ulla Symens, Bernhard Renn und Fritz Stühlen werden Sie jeweils mit eigenen Schreiben darüber informieren, was geplant ist.
Dabei steht jetzt und ganz sicher auch in den nächsten Monaten alles unter dem Vorbehalt der Entwicklung der Pandemie und der sich daraus ergebenden Konsequenzen.
Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie schwer es den Vereinen fällt, sportlich und wirtschaftlich zu überleben und die Mitglieder beisammen zu halten.
Gerade Sie in den Vorständen sind verantwortlich für die Lösung vieler Probleme und leider nicht selten auch Sündenbock bei unsachlicher Kritik.

Im Namen des gesamten Bezirksvorstandes sage ich Ihnen Dank und Anerkennung für Ihre Arbeit und dafür, dass Sie in diesen schweren Zeiten durchhalten!
Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, dann zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden. Dort, wo wir helfen können, stehen wir zur Verfügung.
Dabei können wir uns auf die Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle verlassen, denen wir für ihr bisheriges Engagement sehr danken.

Niemand weiß, was auf uns zukommt!

Maßnahmen, die heute richtig erscheinen, können sich schon morgen als falsch erweisen. Es gibt keinen planbaren sicheren Weg durch die Pandemie. Das erzeugt zwangsläufig Unsicherheit, Ungewissheit und Unzufriedenheit mit der Lebenssituation im familiären, gesellschaftlichen, beruflichen und auch sportlichen Bereich.
Der Tennissport ist von den staatlichen Einschränkungen erheblich betroffen: die Mitglieder, die spielen wollen, die Trainer und Hallenbetreiber, deren Existenz gefährdet ist, die Vereine, deren Leben zum Erliegen zu kommen droht.

Ich bitte Sie in den Vereinen, in dieser für uns alle einmaligen, schwierigen Situation Ruhe und Besonnenheit zu bewahren.
Erörtern Sie die Probleme, zu denen es oft unterschiedliche Meinungen gibt. Aber lassen Sie es bitte nicht zu, dass übertriebene Ängstlichkeit auf der einen Seite und aggressive Coronaleugner auf der anderen die Diskussion beherrschen.

In der Vergangenheit haben wir uns oft als „Tennisfamilie“ bezeichnet. Jetzt ist die Zeit der Bewährung für Zusammenhalt, Solidarität und Respekt vor einander.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Ihr

Anton Mülfarth