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Leistungssport

2. Frauen-Bundesliga: Sieg und Niederlage für TVM-Teams

Gut gelaunt trotz Niederlage: Die Frauen des RTHC Bayer Leverkusen.

Auf Aufstiegskurs: Die Frauen des Marienburger SC

Die Mannschaft des Marienburger SC bleibt weiter auf Aufstiegskurs. In ihrem 3. Spiel gaben sich die Kölnerinnen beim 9:0 Auswärtssieg gegen Union Münster keine Blöse. Der RTHC Leverkusen verlor sein 3.Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten Blau-Weiss Berlin auf heimischer Anlage mit 2:7. Es war die 2. Niederlage für das Team von Trainer Ralf Lampe.

Marienburger SC

Beim MSC blicken jetzt alle gespannt auf die Begegnung am Sonntag gegen Blau-Weiss Berlin. Beide Teams sind noch ungeschlagen und wollen aufsteigen. "Das ist wohl eine vorentscheidende Begegnung", ist sich auch MSC-Coach Yannick Schramm im klaren. Er erwartet eine ganz heiße Partie, nicht nur weil die Wettervorhersage so an die 30 Grad vorausgesagt hat. Auf der heimischen Anlage hoffen die Spielerinnen und ihr Coach, dass möglichst viele Fans die Mannschaft unterstützen. Es wäre ein Vorgeschmack auf die nächste Saison, wenn dann möglicherweise die Erstliga-Teams beim MSC antreten.

So weit ist es noch nicht. Gegen Münster lief es für die Gäste aus Marienburg einfacher als erwartet. Die Gastgeberinnen hatten auf ihre drei Besten verzichtet. "Sie waren sich wohl darüber im klaren, dass sie gegen uns kaum gewinnen werden", erklärt Yannick Schramm die gegnerische Aufstellung. "So kann man dann auch Geld sparen."

An seinen Spielerinnen, die alle Begegnungen in zwei Sätzen gewannen, hatte er nichts auszusetzen. "Sie haben alle einen soliden Job gemacht", hakte er das Spiel schnell ab. Die Konzentration gilt jetzt nur noch dem Aufeinandertreffen mit Berlin am Sonntag, ab 11 Uhr auf der eigenen Anlage. Ein Aufstiegsfinale.

RTHC Leverkusen

Nach der 2:7-Niederlage gegen den Favoriten aus Berlin saßen die Spielerinnen und ihr Trainer noch lange auf der Terrasse zusammen, um auch die Spiele noch einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen. Bei der Aufarbeitung kam auch, so der Trainer, ein wenig Ärger auf. "Wir mussten in den Einzel einfach den ein oder anderen Punkt mehr machen, dann wäre möglicherweise auch ein 3:3 vor den Doppelspielen drin gewesen." Dabei dachte er an die beiden Niederlagen im Champions Tiebreak von Janneke Wikkering an Nummer 3 und von Stefanie Weinstein an Position 6. Da ist einfach mehr drin gewesen,sind waren sich alle im klaren, ohne den beiden Spielerinnen einen Vorwurf zu machen. Champions Tie-Break Spiele haben eben immer auch ein bischen Roulette Charakter.

"Wir waren die Underdogs, die mit einer tollen Leistung aller Spielerinnen dem Favoriten echtes Paroli geboten haben", brachte Ralf Lampe seinen Gemütszustand schlussendlich dann doch auf einen positiven Nenner. Etwas hervorheben wollte er Romy Kölzer. "Sie hat gegen Stefanie Wagner unfassbar souverän aufgespielt." Gegen den Ausgang in den Doppelspielen hatte die gesellige Aprés Runde auf der Clubterrasse wenig auszusetzen. Jetzt wollen sie am Sonntag wieder in einem Heimspiel ganz gezielt das Team vom Club Alster Hamburg ärgern. "Wir werden uns wieder gut verkaufen", trauen sich Ralf Lampe und seine Schützlinge auch einen Sieg zu. (Michael Thoma)