Frechener gewinnt Silber bei World Transplant Games
Henri Heinisch erreicht das Finale im Doppel in Dresden
Die World Transplant Games haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Teilnehmende und viel Publikum angezogen. Über 2.000 transplantierte Athlet:innen kamen nach Dresden, um in 17 verschiedenen Sportarten anzutreten. Neben den sportlichen Leistungen stand vor allem das Bewusstsein für Organspenden im Vordergrund – und die Sportler*innen zeigten eindrucksvoll, was nach einer Organtransplantation möglich ist.
Das Tennis-Team von Team Deutschland in Dresden. Foto: Marc Klein/KiO
Über sechs Tage streckten sich die Wettkämpfe, die alle zwei Jahre vom außerordentlichen Mitglied des DBS, TransDia Sport Deutschland, organisiert werden. Sowohl Leistungs- als auch Freizeitsportler*innen betätigten sich in 17 verschiedenen Disziplinen. Dazu gehörte auch der Tennissport.
Als einer von 2.000 Teilnehmenden aus 51 Ländern ging Henri Heinisch vom VTHC Frechen für Team Deutschland im Tennis an den Start. Der 15-jährige ist seit 2018 lebertransplantiert und spielt zweimal die Woche leidenschaftlich Tennis.
Henri Heinisch mit seinem Doppelpartner Nils Hock. Foto: Marc Klein/KiO
Im Vorfeld hat er sich gemeinsam mit TVM-Athletik- und Fitnesstrainer Mike Diehl im Landesleistungszentrum auf seinen Einsatz bei den World Transplant Games vorbereitet.
In der Einzelkonkurrenz hat er sich gegen starke Gegner aus Ungarn, Indien und Großbritannien gut geschlagen. In der Doppelkonkurrenz konnte er sich mit seinem Doppelpartner Nils bis in das Finale durchspielen. Mit dem Gewinn der Silbermedaille trugen Henri und Nils maßgeblich zum zweiten Platz auf dem Medaillenspiegel für Team Deutschland bei.
Henri Heinisch mit seinem Einzelgegner aus Indien. Foto: Marc Klein/KiO
Die Woche in Dresden war, von der Eröffnungsfeier über die Wettkämpfe bis zur großen Abschlusszeremonie mit über 1.000 Menschen, ein ganz besonderes Erlebnis für Henri und alle Teilnehmenden.