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Leistungssport, Seniorensport

Herren 60 von RW Hangelar vorzeitig Westdeutscher Meister

​​Die Herren 65 von RW Hangelar bei ihrem letzten Saisonspiel.
Die Herren 65 von RW Hangelar bei ihrem letzten Saisonspiel.


Für die besten Senioren-Tennisspieler aus der Region ist die Regionalliga-Saison so gut wie vorbei. Lediglich die bereits als Westdeutscher Meister feststehenden Herren 60 von RW Hangelar treffen heute (13 Uhr) im letzten Saisonspiel auf der heimischen Anlage auf den Bonner THV.

Da der amtierende Deutsche Meister aus Hangelar bislang alle seine sechs Partien gewonnen hat und die Verfolger schon mindestens zwei Niederlagen auf dem Konto haben, steht der Mission Titelverteidigung nichts mehr im Wege. „Gastgeber ist am 6./7. September entweder der Ober-Mörler TC oder die TSG Backnang. Die beiden ungeschlagenen Teams der Regionalliga Südwest spielen am Samstag um den Titel“, ist Hangelars Mannschaftskapitän Stefan Reddemann wie immmer gut informiert. Man sei bestens vorbereitet und alle Spieler aus den ersten sechs in der Ranglisten hätten jeweils zweimal gespielt, so dass sie für das große Wochenende im September spielberechtigt seien.

Das letzte Saisonspiel in der höchsten deutschen Spielklasse trugen die Herren 65 von RW Hangelar am Mittwoch aus und verteidigten mit einem 5:4-Erfolg gegen den TC Raadt den zweiten Tabellenplatz. Die Rot-Weißen kommen auf eine Bilanz von 5:1-Siegen. Lediglich der TuS Essen war bei der 1:8-Niederlage Anfang Juni eine Nummer zu groß.

Gegen Raadt sicherten Christian Frystatzki (6:0, 6:2), Ingo Herrmann (0:5, Aufgabe) und Christoph Hilpisch (6:0, 6:2) an den Positionen drei, vier und fünf das 3:3 nach den Einzeln. Michael Rasche (2:6, 4:6), Stewart Jackson (6:7, 4:6) und Christoph Graff (4:6, 2:5, Aufgabe) verloren ihre Partien. In den Doppeln einigten sich beide Teams, wegen der Hitze am Mittag nur einen Gewinnsatz zu spielen. Rasche/Stewart (6:3) und Herrmann/Hilpisch (6:0) machten bei einer Niederlage von Frystatzki/Karl Heinz Kremer (4:6) den Gesamtsieg perfekt.

Für die zweite Hangelarer 65er-Mannschaft in der Regionalliga war die Klasse nicht zu halten. Nach sechs Niederlagen geht es zurück in die Oberliga.
Die Herren 70 blicken auf eine positive Regionalliga-Saison zurück. „Mit Platz zwei können wir sehr gut leben“, zieht Mannschafts-Kapitän Achim Schröter ein positives Fazit. Mit 5:1-Siegen ging die Truppe gestern Nachmittag (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss nicht vor) als hoher Favorit in das Nachholspiel gegen Schlusslicht TC Mechernich. „Wir haben das Spiel wegen der Hitze von Mittwoch auf Freitag verlegt“, so Schröter.

Die Herren 40 des SC Uckerath haben derweil die Saison unter den sieben Teams auf Platz vier mit einer Bilanz von 3:3-Siegen abgeschlossen. „Ich bin sehr zufrieden. Wenn es etwas besser gelaufen wäre, hätten wir auf Platz drei landen können“, meinte Mannschaftsführer Mark Götzl. Sorgen über einen Abstieg habe er sich nie gemacht. Nach den Erfolgen gegen TC Waldhof (6:3) und THC Münster (8:1) sowie der zu erwarteten Niederlage gegen Meister und Titelfavorit Ratinger TC (1:8) sei das klare 2:7 gegen BW Elberfeld (2:7) etwas überraschend gewesen. „Wir haben da etwas ausprobiert, weil wir in dieser Saison ziemlich viele neue Spieler im Kader hatten“, begründete er. Bei der Heim-Niederlage Ende Mai habe man nach dem 2:4 nach den Einzeln wegen des schlechten Wetters in die Halle nach Eitorf wechseln müssen. „Da haben wir dummer Weise alle drei Doppel verloren.“ Beim 2:7 gegen THC Brühl sei nicht mehr drin gewesen und am letzten Spieltag vor Wochenfrist bekamen die Uckerather den Sieg am grünen Tisch, weil Gegner Bayer Leverkusen schon vor der Saison das Team zurückgezogen hatte.

Stolz ist er darauf, Pablo Cerutti im Kader zu haben, der die ersten drei Spiele für den SC Uckerath ausgetragen hat und alle drei Partien siegreich gestalten konnte. „Er ist im Sommer die Nummer eins der Welt bei den Herren 45 geworden. Er war statt sechs Wochen nur drei Wochen vor Ort.“

Am vergangenen Wochenende sei die zweite Mannschaft im Übrigen in die 1. Verbandsliga aufgestiegen. „Wir wollen mit der Zweitvertretung gerne den Sprung in die Oberliga schaffen. Dann hätten wir je eine Regional- und Oberliga-Truppe und können da etwas mehr routieren“, blickt er schon in die nächste Saison. (Quentin Bröhl)