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Herren 30 Bundesliga: Sieg für RTHC

Im zweiten Spiel der Herren Bundesliga 30 hat der RTHC Leverkusen auch sein zweites Spiel gewonnen. Nach dem überraschenden Auftakterfolg über Espelkamp-Mittwald gewann das Team vom Kurtekotten auch das Auswärtsspiel beim Uhlenhorster HC Hamburg mit 6:3. Spielfrei hatte Rot-Weiss Köln.

Es läuft rund bei den Ü30-Herren des RTHC. "Wir werden jetzt aber keinswegs abheben“, setzt Mannnschaftskapitän Christian Meier weiter auf Bescheidenheit. "Wir wollten die Klasse halten, das war unser Ziel“, freute er sich mit seinen Jungs erst einmal über den zweiten Erfolg. Von einer Favoritenrolle für einen Spitzenplatz in der Liga, in der mit dem TC Raadt ein Favorit bekanntlich zurückgezogen hatte (wir berichteten) will er nichts wissen. "Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel“, bemühte er eine bekannte Fußballer Weisheit.

Am nächsten Samstag treffen die Sieger von Hamburg auf Blau-Weiss Berlin (12 Uhr). Dann kann man weiter sehen, ob da möglicherweise etwas mit Platz eins "drin" ist. Für den Fall hätte sich das Team für das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den Ersten der Süd-Liga qualifiziert. Favoriten dieser Liga sind derzeit der STK Gauching und Großhesselohe.

Noch ist das Zukunftsmusik. Die personelle Strategie will Christian Meier für die nächsten Spiel beibehalten. Das heißt. "Wir werden auch künftig die Spieler einsetzen, mit denen wir bislang erfolgreich waren." Beim Uhlenhorster HC fehlte Arndt Caspari. Er war bei einer Hochzeit eingeladen. Aber auch ohne seinen Dauerbrenner lag der Gast bei windigen Wetterverhältnissen in Hamburg nach den Einzel bereits mit 4:2 in Führung. Martijn Van Haasteren (an Nr. 3) und Volker Kaupert (an 6) mussten als einzige ihren Gegnern zum Sieg gratulieren.

"Unser Belgier hatte leichte Rückenprobleme, deshalb haben wir ihn im Doppel aus taktischen Gründen nur im 2. Doppel eingesetzt“, erläuterte Christian Meier den weiteren Matchplan, um den Vorsprung unfallfrei nach Haus zu bringen. Die Rechnung ging auf. Die Doppel an 1 und 3 (di Mauro/Volante und Frantzen/Kohllöffel) entschieden ihre Autritte jeweils in zwei Sätzen. Der entscheiden fünften Punkt zum Gesamtsieg gelang im dritten Doppel Kohllöffel/Frantzen. Das taktische Doppel Van Haasteren/Kaupert musste sich in zwei Sätzen geschlagen geben.

Im Einzel gab es für die Gäste ein Wiedersehen mit Uli Tippenhauer, der viele Jahre in Leverkusen aufgeschlagen hatte. Er bewies, dass er noch nichts verlernt hatte. Beim 6:1, 6:1 ließ er seinem Gegenüber Volker Kaupert keine Chance. Mit den Einzelauftritten war Christian Meier zufrieden. "Es waren enge Matches und man muss ehrlicherweise sagen, dass eine Führung der Hamburger genauso gut möglich gewesen wäre“, bilanzierte Meier objektiv den Verlauf der Einzelspiele. Verlassen konnte er sich auf seine beiden Italiener an 1 und 2. Alessio di Mauro und Matteo Volante mussten, so Christian Meier, gegen die beiden starken Schweden im Dresss der Hamburger ihr ganzes Können aufbieten.

Di Mauro gewann sein Spiel an Nr. 1 mit 7:6, 6:4, Neuzugang Matteo Volante gab mit 6:2, 6:4 einen souveränen Einstand in der neuen Mannschaft. Es waren trotz Pariser Windverhältnisse, so der Tenor in beiden Teams, Spiele auf hohem Niveau. Vor der Heimfahrt gen Süden hob Christian Meier noch besonders die faire und angenehme Atmosphäre beim Gastgeber hervor. Sein Fazit. "Nicht nur wegen der Siege hat es uns allen Spass gemacht."

Jetzt heißt es "von Spiel zu Spiel denken". Nächster Gegner von Leverkusen ist Blau-Weiss Berlin. Die Hauptstädter hatten - zur Erinnerung - ihr Auftaktspiel bei Rot-Weiss Köln mit 2:7 verloren. Im zweiten Spiel hatten sie gegen Espelkamp-Mittwald bei der 1:8 Niederlage keine Chance. Rot-Weiss Köln erwartet nach dem spielfreien Pfingst-Wochenende am Samstag (15. Juni - 12 Uhr) eine ganz schwere Aufgabe. Die Domstädter müssen zum Ligafavoriten Espelkamp in den Kreis Minden Lübbecke anreisen. Sie können sicher sein, dass ihre größten Fans an diesem Nachmittag die TVM-Mitstreiter aus Leverkusen sein werden. Daumen drücken ist angesagt. Vielleicht gelingt den Kölnern eine ähnliche Überraschung wie Leverkuen zum Saisonauftakt. (Michael Thoma)