Zum Hauptinhalt springen
Organisation und Termine

Ganzjahresplätze – ein neuer Standard für Tennisanlagen?

Wie eine moderne Lösung aussehen kann, wie es ohne Fremdfinanzierung funktioniert und warum es sich auch für andere Vereine lohnt, zeigt der „KTC Weidenpescher Park 1920 e.V.“ aus Köln.

Während in vielen Tennisvereinen im Frühjahr noch der Platzbauer und die Wetterlage bestimmen, wann die Saison beginnt und im Herbst die Außenplätze frühzeitig geschlossen werden, setzen immer mehr Clubs auf eine zukunftsorientierte Lösung: Ganzjahresplätze. Diese modernen Beläge ermöglichen nahezu wetterunabhängiges Spielen. Das Resultat ist eine deutlich längere Saison, eine bessere Auslastung der Anlagen und ein spürbarer Mehrwert für die Mitglieder.

Gerade vor dem Hintergrund steigender Betriebskosten, begrenzter ehrenamtlicher Kapazitäten und rückläufiger Zahl an Hallen-Tennisplätzen wird die Qualität der Infrastruktur zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Vereine.

​Die Anlage des KTC Weidenpescher Park. © KTC Weidenpescher Park

Die Anlage des KTC Weidenpescher Park. © KTC Weidenpescher Park

Warum klassische Sandplätze an ihre Grenzen stoßen

Der Ziegelmehlplatz hat sich im Tennis etabliert. Jedoch bringt er im Vereinsalltag Herausforderungen mit sich. Für ehrenamtlich geführte Vereine bedeutet das einen hohen organisatorischen Aufwand. Jedes Frühjahr müssen die Plätze mit hohem Zeit- und Kostenaufwand klassisch instandgesetzt werden, und abhängig vom Wetter kann sich der Saisonstart um Wochen verzögern. Nach Regenfällen sind die Plätze häufig tagelang nicht bespielbar, im Sommer machen Trockenheit und Staub Probleme, und im Herbst endet die Außensaison oft früher als gewünscht.

Ein Kölner Tennisverein zeigt, wie es anders geht

Wie eine moderne Lösung aussehen kann, zeigt der „KTC Weidenpescher Park 1920 e.V.“ aus Köln. Dort wurde vor einigen Jahren turnusmäßig eine Komplettsanierung der Außenplätze notwendig. Für Dr. Horst Waffenschmidt, Vorstandsmitglied für Haus- und Platzanlage, war das der Startpunkt für eine grundsätzliche Neubewertung.

„Da turnusmäßig eine Komplettsanierung anstand, haben wir uns nach Alternativen umgeschaut. Ich kannte solche Beläge bereits und bin bei der Recherche auf SPORTAS gestoßen. Kurz darauf spielten wir im Urlaub in Österreich zufällig auf Tennis Force® Plätzen – und waren begeistert.“

Was besonders beeindruckte, war die Spielqualität: ein völlig ebener Ziegelmehlbelag mit perfekt geraden Linien – und das bei deutlich höherer Wetterfestigkeit als herkömmliche Sandplätze.
Zurück in Köln rechnete der gesamte Vorstand nach. Die Kosten einer klassischen Sanierung einschließlich der jährlich wiederkehrenden Frühjahrsinstandsetzung wurden einer Umrüstung auf Ganzjahresplätze gegenübergestellt. Hinzu kamen Gespräche mit anderen Vereinen, die diesen Schritt bereits gegangen waren.

„Wir haben das Thema im Vorstand diskutiert und den Mitgliedern vorgestellt. Die Vorstellung, schon bei den ersten Sonnenstrahlen im März draußen spielen zu können, während andere Vereine noch auf den Platzbauer warten, hat schnell überzeugt.“

​​Die Anlage des KTC Weidenpescher Park. © KTC Weidenpescher Park

Die Anlage des KTC Weidenpescher Park. © KTC Weidenpescher Park

Ohne Fremdfinanzierung zum Erfolg

Trotz positiver Erfahrungen aus der Vergangenheit, blieben öffentliche Fördermittel der Stadt Köln bei diesem Projekt aus. Schließlich fand der Verein eine Lösung und finanzierte das gesamte Projekt aus eigenen Mitteln.

Die Umsetzung mit SPORTAS, dem Fachunternehmen für Ganzjahresplätze, dauerte rund zweieinhalb Jahre – von den ersten Gesprächen bis zur Fertigstellung. „Der Umsetzungstermin wurde eingehalten und das Bauteam hat sehr gute Arbeit geleistet. Noch vor Weihnachten konnten wir die ersten Außenplätze in Betrieb nehmen – und unsere Mitglieder haben sie trotz der Jahreszeit sofort genutzt.“

Warum sich der Schritt für andere Vereine lohnt

Trotz der hohen Investition würde Horst Waffenschmidt den Schritt jederzeit weiterempfehlen:

„Ja – auch wenn wir dadurch unser Alleinstellungsmerkmal verlieren würden. Die verlängerte Saison erweitert das Angebot des Vereins enorm.“

Gerade in Zeiten, in denen Mitglieder flexible Spielmöglichkeiten erwarten, sind ganzjährig nutzbare Außenplätze ein starkes Argument. Sie machen Vereine unabhängiger von Witterung, und steigern die Attraktivität für Neumitglieder.

Entscheidende Erkenntnis

Der Fall des Kölner Vereins zeigt: Ganzjahresplätze sind mehr als nur ein neuer Belag. Sie sind ein strategischer Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit. Wer Tennis das ganze Jahr draußen anbieten kann, verschafft seinem Verein einen echten Wettbewerbsvorteil – sportlich wie wirtschaftlich.

Du möchtest mehr über die TennisForce Allwetterplätze von Sportas erfahren?

Webinar: Ganzjährig Tennis im Verein mit TennisForce Allwetterplätzen von SPORTAS

Das erwartet euch im Webinar mit SPORTAS:

  • Allgemeine Vorteile von Ganzjahresplätzen
  • Vorstellung der TennisForce Belagsysteme der SPORTAS Sportanlagen und Sportbodenbau GmbH
  • Best-Practice Beispiele von Tennisvereinen im TVM
  • Zeit für eure individuellen Fragen

Wann? Mittwoch, 11. März 2026, ab 18:30 Uhr

Anmelden könnt ihr euch ganz einfach mit einem Klick auf den folgenden Button.

Zur Anmeldung für das Webinar am 11. März.