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Organisation und Termine

Ostergrüße

Alles war hergerichtet: die Sonne scheint, die Plätze sind fertig. Doch an Tennis ist in diesen Tagen nicht zu denken. So manch einer wird sich fragen, warum eigentlich: mein Gegner spielt ca. 20 Meter von mir entfernt auf der anderen Seite, außerdem trennt uns noch ein Netz. Genügend Abstand also. Auf das „Shake hands“ und das gemeinsame Getränk nach dem Match kann man verzichten.

Trotzdem: es darf nicht gespielt werden und das ist richtig so und gut. Wir Sportler dürfen in Corona Zeiten keine Sonderrolle einnehmen. Die Erlasse, Verordnungen, Empfehlungen und auch Verbote müssen eingehalten werden. Es geht um die Gesundheit aller. Die kann nur gewährleistet werden, wenn wir uns alle an die Vorgaben halten.

Solidarisches Verhalten ist gefordert. Ein kluger Mensch brachte es dieser Tage treffend auf den Punkt: „Solidarität ist derzeit mit Abstand das Beste“.

Wir Tennisspieler verzichten nicht nur. Viele Aktionen in den Vereinen zeigen in vielfältiger Weise, dass die Tennisspieler über den „Tellerrand“ hinaus denken. Hilfen für ältere oder bedürftige Menschen werden organisiert und angeboten. Dafür möchte ich allen danken. Die Initiativen beweisen: Wir Tennisspieler leben Teamwork.

Danken möchte ich auch unseren Trainern im Verband und den Vereinen, die als „Filmemachern“ mit Ihren Videobeiträgen im Internet dafür sorgen, dass wir alle, wenn es wieder losgeht, fit sind. Nutzen Sie Ihr Wohnzimmer fürs Krafttraining oder holen sie sich Ihre Kondition beim Waldlauf oder auch bei der Gartenarbeit. Oder lesen Sie einfach auch mal nach, „warum ich unter Druck immer so nervös werde oder was ich an meinem Aufschlag noch feilen kann“.

Ich bin sicher, wenn wir die Zeit nutzen kommen wir in jeder Hinsicht gestärkt aus der Krise.

Zur Zeit müssen wir alle mehrere Gänge zurückschalten. Wir bleiben zuhause, reihen uns geduldig in Schlangen beim Einkaufen ein. Es funktioniert. Wir stellen sicher auch verwundert fest, was alles nicht nötig ist. Wir sollten die Erfahrungen für später bewahren. Vieles wird dann auf Anhieb nicht so sein wie wir es gewohnt waren. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir es schaffen - gemeinsam. Wir müssen geduldig bleiben. Es wird ein Dreisatzsieg im Tiebreak.

Ich wünsche Ihnen frohe Ostertage, bleiben Sie gesund und munter. Wir sehen uns wenn es wieder heißt „Vorteil Tennis“.

Ihr Utz Uecker